KiLH: Was für eine Reise. DANKE!

KiLH über die Jahre hinweg:

Diese Seite ist das KiLH-Archiv auf der Website des Logenhauses Dessau. Sie bietet einen Rückblick auf die Entwicklung von Kultur im Logenhaus Dessau (KiLH) – einem Format, das sich als feste Größe der regionalen Kulturszene etabliert hat: Kultur aus der Region für die Region.

KiLH verbindet Musik, Poesie, Erzählkunst und bildende Kunst. Jedes Jahr werden die Veranstaltungen von einer Ausstellung begleitet, die das Logenhaus zusätzlich als Raum für regionale Kunst öffnet. Getragen wird das Format von engagierten Künstlerinnen und Künstlern sowie einem treuen Publikum.

Kultur im Logenhaus ist eintrittsfrei. Alle Mitwirkenden verzichten auf eine Gage, stattdessen wird um Spenden gebeten. Diese gehen zu 100 % an einen jeweils vorab ausgewählten karitativen Zweck – etwa Vereine, Stiftungen oder Selbsthilfegruppen aus Dessau. In den vergangenen fünf Jahren konnten so bereits über 13.000 Euro an Dessauer Initiativen übergeben werden.

Zu jedem Rückblick kann durch einen Klick auf das jeweilige Plakat das Programmheft des entsprechenden Jahres mit weiteren Informationen aufgerufen werden.


Kultur im Logenhaus Dessau – jedes Jahr im November: erleben, genießen, weitersagen.
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KiLH 2025, die Fünfte.

Auch 2025, bei der fünften Auflage von Kultur im Logenhaus Dessau (KiLH), blicken wir – wie in den Vorjahren – dankbar, berührt und stolz zurück. KiLH ist inzwischen fest in Dessaus Kulturszene verankert und steht für Begegnungen, Vielfalt und Kultur aus der Region, für die Region.

Fünf Abende voller Kunst, Musik und Literatur haben das Logenhaus erneut mit Leben gefüllt. Unser herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden auf, vor und hinter der Bühne sowie allen Gästen. Gemeinsam konnten wir eine Spendensumme von 3.095 Euro zugunsten der Bahnhofsmission Dessau sammeln – ein starkes Zeichen für das Zusammenspiel von Kunst, Gemeinschaft und Engagement.

Eröffnung, Leben eben!

Manchmal schreibt das Leben seine eigenen Programme. Einen Tag vor Beginn wurde aus dem Motto "Leben eben!" Realität: Mareike Haase musste krankheitsbedingt absagen, das Opening stand kurzfristig auf der Kippe. Doch KiLH zeigte, wofür es steht. Der Lyriker Frank L. Richter sprang spontan ein, und innerhalb von 24 Stunden gestalteten Kathleen Lapius und er das Programm neu. Ein ehrlicher, bewegender Auftakt – Leben eben!

Begleitet wurde der Abend von der Vernissage der Ausstellung „MEHR ALS PAPIER“ des brau.ART e.V., die die künstlerische Vielfalt der Region sichtbar machte.

Kalliopes Schwestern

Mit der Kunst des freien Erzählens entführten Kalliopes Schwestern das Publikum in andere Zeiten und Welten. Die Gruppe ist längst zu einer festen Säule von KiLH geworden – getragen von intensiver Atmosphäre, konzentrierter Stille und frenetischem Applaus eines stetig wachsenden Publikums.

FLICKENTANZ

Ein musikalischer Höhepunkt: FLICKENTANZ nahm das Publikum mit auf eine emotionale Reise voller Nähe und Gefühl. Spätestens an diesem Abend war klar: Wien ist eigentlich nur ein Vorort von Dessau – so selbstverständlich und herzlich war die Verbindung zwischen Bühne und Saal.

poetica in tempore

Leise, tief und eindrucksvoll verband poetica in tempore Vergangenheit und Gegenwart der Poesie. Die Lesungen von "poetica in tempore" haben sich ebenso wie "Kalliopes Schwestern" zu einer tragenden Säule des Formats entwickelt und begeistern Jahr für Jahr Stammbesucherinnen und -besucher ebenso wie neues Publikum.

Poetry Slam & Abschluss

Der Abschluss gehörte erneut der Puppenkiste der Poesie. Der Poetry Slam ist inzwischen die dritte feste Säule von KiLH und wird jedes Jahr von einem vielfältigen Publikum mit Begeisterung und Applaus gefeiert.

Für die perfekte Stimmung in der Pause und bei der After-Show-Party sorgte Gino Packendorf, der den Abend musikalisch einmal mehr unglaublich gerockt hat. Spendenübergabe und Finissage rundeten diesen energiegeladenen Abschluss würdig ab.

Drei Säulen – ein gemeinsamer Gedanke

Kalliopes Schwestern, poetica in tempore und die Puppenkiste der Poesie tragen Kultur im Logenhaus inzwischen maßgeblich. Sie stehen für Kontinuität, Offenheit und Kultur aus der Region, für die Region – und machen KiLH zu einem festen Bestandteil der Dessauer Kulturlandschaft.

Unser besonderer Dank gilt den über Jahre hinweg treuen Unterstützerinnen und Unterstützern von Kultur im Logenhaus Dessau. Ihr kontinuierliches Engagement macht es möglich, KiLH dauerhaft in der Dessauer Kulturszene zu verankern und Jahr für Jahr weiterzuentwickeln.

Weitere Bilder der Veranstaltungen sind im Bereich „Bilder“ auf unserer Webseite zu finden. Schon jetzt freuen wir uns auf die sechste Auflage im November 2026. FRi

KiLH 2024, die Vierte.

Erstmalig statt eines Flyers mit Programmheft. Kultur im Logenhaus erfreut sich äußerster Beliebtheit und entwickelt sich stetig weiter. Im vierten Jahr umrahmt die Ausstellung "sein@nichtsein.de" der Dessauer Ausnahmekünstlerin Astrid Salewski die "Kultur im Logenhaus" - Tage.

Die vierte Auflage wurde diesmal von unseren Freunden "poetica in tempore" eröffnet. Eva Strittmatter wurde dem wiederum begeisterten Publikum kredenzt. Danke, dass es euch gibt und das ihr unserem Format so treu bleibt. Wir wissen es sehr zu schätzen mit welcher Hingabe und Professionalität ihr jedes Jahr das Programm vorbereitet. Der Applaus kannte kein Ende -zurecht.

Apropos Applaus: Die zu der Zeit Studentinnen Hannah Theresa Dorand und Amelie-Elisa Kumlein organisierten den poetry slam "Puppenkiste der Poesie". Fünf Slammer und Slammerinnen warfen ihr poetisches Können in den Ring, besser auf die Bühne. Es war ein energetischer Abend - das Parkett bebte. Auch der Musiker Gino Packendorf hatte erheblichen Anteil an diesen Abend. Die "Puppenkiste der Poesie" kam so gut beim Publikum an, dass das Team von KiLH beschlossen hat diese Veranstaltung als dritte Säule, neben "poetica in tempore" und "Kalliopes Schwestern" fest ins Programm aufzunehmen.

Und na klar waren unsere Schwestern im Geiste auch wieder dabei. "Kalliopes Schwestern" faszinieren jedes Jahr - ohne Technik stellen sie sich auf die Bühne und die erzählten Geschichten ziehen das Publikum in den Bann. Danke!

Eigentlich geht's nicht mehr besser. Oder doch?! Der Startenor Ray M. Wade jr ist 2023 auf unser Format aufmerksam geworden und fragte uns, ob er sich irgendwie beteiligten kann. Na klar. So konnten wir mit "Ray M Wade jr & Friends" ein Konzert der absoluten Spitzenklasse anbieten. Am Piano begleitet von Elias Corrinth (u.a. Staatsoper Berlin) sowie unterstützt von der Sängerin Constanze Wilhelm und dem Sänger Adam Fenger (beide im Chor des Anhaltischen Theaters und "Gesangsschüler" Rays) wurde der Logensaal in Arien sowie Spirituals gebettet. Spätestens bei "Nessum dorma", "O sole mio" und "Because" stand dem gesamten Publikum Tränen der Rührung in den Augen. Ray sagte nach dem Konzert: "Das war eines der schönsten Konzerte meiner langen Karriere - ich konnte das Publikum direkt spüren und das hat mich zu Höchstleistung angespornt". Klarer Pluspunkt für die intime Atmosphäre im Logensaal.

Bei der Finissage der Ausstellung von Astrid Salewski trafen wir zwei gute "alte" Bekannte. Carl-Anton und Konrad umrahmten erneut mit ihrem Talent, nein Können, die Veranstaltung. Einfach sensationell was auch die "Kurt-Weill-Musikschule" hier für hervorragende Arbeit liefert.

2024 konnten der "Kathrin Budai-Thyrolf Stiftung" eine Spende von zunächst 3.075.-EUR überreicht werden. Dank einer großzügigen Einzelspende konnten dann sogar über 4.000.- EUR überwiesen werden. FRi

KiLH 2023, zum Dritten.

2023 - Getreu dem Leitmotto "Kultur aus der Region für die Region" konnten wir zwei Dessauer Vereine erstmals gemeinsam auftreten lassen. Der Literaturkreis "Wilhelm Müller" sowie der "Friedrich Schneider Chor" würdigten den "Dessauer Kindern" Schneider und Müller einen musikalisch-literarischen Abend.

Poetica in tempore, weiter die feste Säule des Formates, gestaltete einen Hermann Hesse Abend: sein Leben rückwärts betrachtet. Vom Tode zur Geburt. Einfach sensationell.

Der Kölner Musikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Eichhorn -auch im wissenschaftlichen Beirat der Kurt-Weill-Gesellschaft- gab einen hervorragenden Einblick in das Leben von Kurt Weill und seiner Frau Lotte Lenya. Am darauffolgenden Tag lud er die Gäste spontan zu einer von ihm (mit-)kuratierten Privatführung der "Kurt-Weill-Ausstellung" in den Meisterhäusern.

Und auch der Zuschauermagnet "Kalliopes Schwestern" begeisterte erneut mit ihrer Erzählkunst. Das Publikum klebt förmlich an den Lippen der Erzählerinnen und man kann eine Stecknadel fallen hören. Wir sind so glücklich "Kalliopes Schwestern" als tragende Säule des Formates zu haben.

Mit der Podiumsdiskussion "Money: Kunst, Kultur und Kapital" probierten wir was neues aus. Die Diskussion zwischen einem Künstler (Cornelius Rinne), Philosophen (Stephan Mörs), Banker (Hr. Brakelmann) sowie Schuldirektor und damaliger Vorsitzender des Kunstvereines "brau.ART Dessau e.V." (Dr. Eckhard Zilm) war sehr interessant, kontrovers und amüsant. Dieses Experiment ist Startschuss für Überlegungen neben "Kultur im Logenhaus (KiLH)" im November auch "Dialog im Logenhaus (DiLH)" im Frühjahr anzubieten -und ja, zwei Frauen hätten der Runde zusätzlich gut getan.

Während der Finissage der Ausstellung "Money" von Cornelius Rinne gaben erneut Carl-Anton Fielhauer sowie Konrad Schwarz ihr außergewöhnliches Können preis. Die Finissage ging fließend in einen musikalisch beseelten Jazz & Blues Abend gestaltet von den Profi-Musikern Gabriele Heidelberger sowie Thomas Bierling über. Liebe Gabriele - du schaust uns vom Himmel zu - wir danken dir für deine musikalische sowie menschliche Extraklasse. Ruhe in Frieden.

2023 konnten dem Verein "Sternenkinder Dessau e.V." eine Spende von später aufgerundet 2.500.-EUR überreicht werden. Die Zusammenarbeit mit dem Verein "Sternenkinder Dessau e.V." besteht weiterhin. So konnte wir uns mediale Kniffs abschauen und sind als Vereine eng miteinander verbunden. Mit und dank euch wurde KiLH auf ein neues Level gehoben. FRi

KiLH 2022, die Zweite.

2022 der erste Lackmus Test. Nach der Premiere wurde das Format weiterentwickelt. Am 07.10.2022 sowie 02.11.2025 feierte der Literatur- und Autorenkreis "Wilhelm Müller" des 228. Geburtstag des Dessauer Kindes. Wilhelm Müller wurde von Heinrich Heine sehr verehrt und ist mehr als "das Wandern ist des Müllers Lust".

Poetica in tempore, eine feste Säule des Formates, gestaltete einen Kurt Tucholsky Abend - auch war das wieder ein lehrreiches wie amüsantes Programm.

Welch Kreativität aus einer zufälligen Bekanntschaft im Zug entstehen kann. Die Lüneburger Liedermacherin und Ausnahmemusikerin Susanne von Scheidt und der Lyriker Frank L. Richter gestalteten einen poetisch-musikalischen Abend. Das Publikum wollte nicht glauben, dass sich beide an diesem Abend erst das zweite Mail "real" begegnen.

Mit Dr. Jan Büchsenschuß nahmen wir erstmals einen Solokunstschaffenden ins Programm. In einer fesselnden Lesung wurde das Publikum durch seinen Roman "Scharlachrote Zeiten" geführt.

2022 konnten wir als zweite feste Säule die Erzählgruppe "Kalliopes Schwestern" ins Programm aufnehmen. Neben "poetica in tempore" sind sie gefeierte Fixpunkte bei den jährlichen KiLH-Tagen.

Umrahmt wurden die Kulturtage von seiner Ausstellung "Emopressionen" des Künstlers Cornelius Rinne, einer der letzten Schüler Beuys. Danke Cornelius für dein Engagement und die sehr gelungene Finissage mit Einblicken in dein Künstler-Leben.

Im Vorprogramm der Eröffnung sowie der Finissage bot die Bühne den mehr als talentierten Nachwuchsmusikern der "Kurt-Weill-Musikschule" Carl-Anton Fielhauer sowie Konrad Schwarz Raum. Und diese Beiden in den kommenden Jahren beim Weiterentwickeln ihre Kunst zu beobachten lässt den Glauben an die Jugend beflügeln: beide sind mittlerweile prämierte Musiker bei bundesweiten Wettbewerbern. Auch Aaron Dorand unterstützte das Format mit begleitender Piano-Musik im Vorprogramm der verschiedenen Veranstaltungen.

2022 konnten der Selbsthilfegruppe "Niere Dessau" eine Spende von 1.500.-EUR überreicht werden. FRi

KiLH 2021, zum Ersten: 2. Versuch

2021 war es endlich soweit. Das neue Format "Kultur im Logenhaus Dessau" feierte seine Premiere. Jens Oberheide stellte vor vollem Haus Verbindungen zwischen Heinrich Heine, Karl Marx und der Freimaurerei dar. Es war ein umjubelter Start. Die beiden Lyriker Stephan Mörs & Frank L. Richter kredenzten in einer sehr unterhaltsamen Lesung "Lyrische Bouquets". Nur eine Fliege schien es nicht gefallen zu haben, denn Sie wollte sich im Weinglas des Lebens, dass Leben durch ertrinken nehmen - gerettet. Den Saal zum Beben gebracht haben "poetica in tempore" mit einem Erich-Kästner-Abend - was für ein Programm. Somit ist poetica in tempore von Anfang an dabei. Daaaaaankeeeee! Der geplante vierte Abend mit dem Vortrag von Künstler Cornelius Rinne musste leider pandemiebedingt abgesagt werden.

Begleitet wurden die Kulturtage von Werken des Künstlers Cornelius Rinne, einer der letzten Schüler Beuys.

2021 konnten der Selbsthilfegruppe "Zunge-/Rachen Karzinom" eine Spende von 1.500.-EUR überreicht werden. FRi

KiLH 2020, zum Ersten: 1. Versuch

2019 wurden aus der Idee konkrete Planungen. Und wir haben die Planungen auch 2020 fortgeschrieben und hofften auf ein Ende des "Lockdowns". Es war alles organisiert, aber letztendlich musste es auf 2021 verschoben werden. So haben wir also mit 2020 den inoffiziellen Start und 2021 den offiziellen. Aller Anfang ist schwer.  FRi